1. Lippische Artenschutzkonferenz

Landrat Dr. Axel Lehmann eröffnete die erste Artenschutz- konferenz in Lippe und hob die Bedeutung hervor:

"Wir müssen mehr machen!"

Durch gut vorgetragene Texte machten die Kinder auf die Probleme der Tiere aufmerksam. Wildkatze, Wolf, Eule,Salamander, Igel, Star, Frosch und Biene klagten über ihre Sorgen.

Dr. h.c. Fritz Brickwede, Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz-Sielmann-Stiftung, stellte die 25 jährige Arbeit vor: "Ohne biologishce Vielfalt keine Zukunft für Mensch und Natur".

Ebenfalls stark frequentiert: Der NABU Info-Stand im Foyer.

 

Matthias Füller, Biologische Station Lippe:"Ehrenamtlicher Naturschützer mit Artenkenntnis ist eine rote Liste Art!".

 

 

40 Jahre NABU Kreisverband Lippe. Der Vorsitzende Bernd Milde ließ die vergangenen Jahrzente  Revue passieren und zeigte eindrucksvoll die Arbeit des NABU auf.

Dr. Elke Plass, Vorsitzende Waldbauernverband BezirksgruppeLippe: "Privatwaldbesitzer sind vielseitig".

Ulrich Knorr, Vorsitzender der Konferenz der lippischen Bürgermeister:"Die gefühlte Unordnung in der Natur müssen wir wieder zulassen".

Interessierte Zuhörer im vollbesetzten Plenarsaal.

 

 

 

Am Ende des  Vortrag-Blocks gab es eine Menge Fragen...

Soveräne Moderation: Die Journalistin Julia Ures leitete die Veranstaltung souverän und band gekonnt das Publikum mit ein.

 

Mit selbst gebastelten Schildern legten die Kinder plakativ die Finger in die Wunden des  unzureichenden Artenschutzes.

 

 

Tierfilmer Robin Jähne zeigte eindrucksvolle Bilder der lippischen Natur, auch Szenen aus seinem preisgekrönten Film "Das Jahr des Rotmilan".

Symbolkraft: Dem Eisbären schmilzt sein Lebensraum. Wirkungsvolle Darstellung des Klimawandels.

Dr. Heino Kamieth (Landeshauptstadt Hannover) Bündnis "Kommunen für Biologische Vielfalt" e.V.

 

 

Birgit Steffen-Waschek schilderte die Aufgaben und Herausforderungen aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe.

 

Nach dem ersten Vortragsblock konnten die Zuhörer ihre Fragen stellen.

 

 

Kritische Zuhörer wolten es genau wissen.

 

 

 

Daniel Lühr Naturpark Teutoburger Wald:"Es braucht Zeit damit sich Arten und die Artenvielfalt entwickeln können".

 

kritische Anmerkungen...

Die Demonstration der Tiere.

Die Schüler des Bildungshauses Weerth-Schule aus Detmold gaben vielen Arten eine Stimme.

Der vorbildlicher Einsatz der Schüler wurde mit minutenlangem Applaus gewürdigt. Anschließend verteilte der Landrat Dr. Axel Lehmann an alle Kinder kleine Geschenke

 

Hans-Dieter Wiesemann informierte über die Wichtigkeit der Wildkräuter.

 

 

Vorstellung der Referenten mit einleitenden Worten von Dr. Ute Röder zu Beginn des zweiten Tages.

Im ersten Vortrags-Block standen die unterschiedlichen Verbände und Institutionen im Rampenlicht um über ihre bisheriges Engagement für den Natur und Artenschutz zu berichten.

Birgit Reher vom BUND Ortsgruppe Detmold:"Umwelt- und Artenschutz sind die besonderen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts".

 

Und erhielten fachkundige Antworten.

 

 

 

Forstdirektor Hans-Ulrich Braun, Landesverband Lippe:"Wir müssen an nachfolgende Generationen denken".

 

Dirk Grote, Mitarbeiter im Naturpark Teutoburger Wald:"Mich fasziniert das Artenspektrum, das wir nach kurzer Laufzeit erreicht haben".

...und entsprechend viele Antworten der Referenten, die sich geduldig allen Anfragen stellten.


alle Fotos auf dieser Seite: (C)NABU Lippe/T. Pusch