Mehr nachhaltige Bildung für den Kreis Lippe

Die NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof nimmt als Regionalzentrum am Förderprogramm für Umweltbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen teil

Der Rolfsche Hof gehört nun auch zum landesweiten Verbund regional bedeutsamer Einrichtungen der Umweltbildung. Das im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Landesnetzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung vernetzt Einrichtungen miteinander, die ihre Arbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestalten. Es geht dabei darum, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mit Blick auf Mensch und Umwelt verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

 

„Die große Bereitschaft, im BNE-Landesnetzwerk mitzuarbeiten, zeigt, wie wichtig eine verlässliche Finanzierung der Arbeit der Umweltbildungseinrichtungen ist. Mit Hilfe der Landesmittel können sie ihre bestehenden Angebote weiterentwickeln und sich inhaltlich breiter aufstellen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel in einem Gruß zur Übergabe des Förderbescheides. „Mit der Erweiterung des Landesnetzwerks setzen wir den Weg konsequent fort, in der außerschulischen Umweltbildungslandschaft Nordrhein-Westfalens stabile Strukturen und planbare Angebote zu schaffen.“

Zum Hintergrund

Die Zusammenarbeit im Netzwerk wird über die BNE-Agentur NRW als Fach- und Koordinierungsstelle gesteuert; sie ist in der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW in Recklinghausen angesiedelt.

Alle Regionalzentren erhalten in diesen Tagen ihre Zuwendungsbescheide zur Förderung ihrer beantragten Maßnahmen auf dem Gebiet der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im zweiten Förderzeitraum erhalten sie bis zum 31.03.2018 eine Zuwendung von jeweils bis zu 110.000 Euro.

Das Förderprogramm ist Teil der Umsetzung der „Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2020)“, die das Kabinett im Januar 2016 verabschiedet hat. Die Strategie verfolgt das Ziel, gerade auch die Förderstrukturen des Landes zugunsten der Angebote einer BNE zu verbessern. Dies gilt auch für den Bereich der außerschulischen Umweltbildung, der einen bedeutenden Teil der vielfältigen und dynamischen Bildungslandschaft in NRW ausmacht. Die Umweltbildungseinrichtungen ermöglichen erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sie sind wichtige Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen, aber auch für Hochschulen sowie andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen. Mit zielgruppenorientierten Angeboten ergänzen sie Lernprozesse entlang der gesamten Bildungskette.

Weitere Informationen

· Förderprogramm und einzelne Fördermodalitäten:https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/umweltbildungseinrichtungen/

 

· Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW“

https://www.zukunft-lernen-nrw.de/bne-in-nrw/landesnetzwerk/

 

· Fachkonzept zum Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW“ (PDF)

https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/bne_fachkonzept_landesnetzwerk_2017_broschuere.pdf

 

· Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2020)“ https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren/?broschueren_id=6378