Der Istruper Bach

Ein Beispiel für nicht mehr zeitgemäße Gewässerunterhaltung und mangelhafte Gewässerrenaturierung

 

Karlheinz Meier, Gewässer-Experte und BUND-Mitglied, hat im Frühjahr 2022 den Istruper Bach bei Blomberg genauer untersucht und kartiert. Sein Fazit ist ernüchternd: Die Europäische Wasserrahmrichtlinie (WRRL) wird in Lippe mangelhaft umgesetzt.

Das ist umso bedauerlicher, da der Unterlauf des Istruper Baches im Blomberger Feuchtbiotop-Verbundsystem schon vor fast 40 Jahren vom NABU Lippe und insbesondere der NABU-Gruppe Blomberg als Schutzgebiet naturnah gestaltet wurde. Dadurch konnte sich bis heute hier eine vielfältige natürliche Gewässerstruktur entwickeln. Es wäre dringend geboten, dass sich die Gewässerunterhaltung am ganzen Gewässerverlauf des Istruper Baches am Umweltziel der WRRL orientiert und angepasst wird und somit der gesamte Istruper Bach ökologisch verträglich unterhalten wird. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen

 

Foto:K.H.Meier


Liebigwald in Detmold soll erhalten bleiben

Die NABU Gruppe Detmold appeliert an Verantwortliche

Die NABU Gruppe Detmold hat unter der Leitung von Hans-Dieter Wiesemann eine Baumerfassung und Begutachtung des Liebigwäldchens in Detmold durchgeführt. Bei dem Liebigwäldchen handelt es sich um eine knapp 5.000 qm große, am Hang des Hiddeser Berges gelegene Waldfläche im Süden der Detmolder Innenstadt. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte in seiner Sitzung am 16.3.2022 einen Aufstellungsbeschluss gefasst, die Fläche in Bauland umzuwandeln und damit das Liebigwäldchen der Rodung freizugeben. Der NABU hatte sich bereits im Vorfeld (als Träger öffentlicher Belange), zur Ausschusssitzung und auch im Offenlegungsverfahren für den Erhalt des Wäldchens stark gemacht. Die nun durchgeführte Untersuchung bestätigt diese Einschätzung und kommt zu dem Gesamtergebnis: "Das Liebigwäldchen ist ein stabiles Biotop, das für die Leis­tungsfähigkeit des Naturhaushalts im Stadtgebiet von Detmold wesentliche Bedeutung hat." Die NABU Gruppe Detmold appelliert daher eindringlich an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, sich für den Erhalt des Liebigwäldchens einzusetzen. Die ganze Pressemitteilung lesen Sie hier..."

 

Foto:H.D.Wiesemann


Ehrung für Hans-Dieter Wiesemann

Landrat verleiht Urkunde für über 30 jähriges Engement

Detmold. Für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für die heimische Natur wurde das NABU Mitglied Hans-Dieter Wiesemann vom Landrat Dr. Axel Lehmann im Namen des Kreises Lippe ausgezeichnet. Die "Marke Wiesemann" ist eng mit dem Erhalt und Schutz der lippishcen Natur verbunden und findet in dieser Auszeichnung eine angemessene Würdigung.

"Es handelt sich für mich um eine Herzensangelegenheit", erklärt der Geehrte und verspricht weiter,"bis zum letzten Atemzug diesem Motto treu zu bleiben , solange Körper und Geist mir erlauben für den Schutz der Natur, dieses herausragenden Gemeingutes der Gesellschaft (Bundes Verfassungs- Gericht) aktiv zu sein".

 

Der NABU Lippe gratuliert recht herzlich und hofft, dass Körper und Geist von Hans-Dieter Wiesemann noch lange Zeit für die Belange des Natur- und Artenschutzes kämpferisch zur Verfügung stehen.

 

 

 

Fotro: NABU/H.D.Wiesemann, T.Pusch


Neues vom NABU Lippe

Nachhaltiger und effektiver Baumschutz-Jetzt!

Mit einem offenen Brief haben sich der Kreisverband des NABU Lippe, die NABU Gruppe Detmold, Bürgerinititaive "Baumrettung Detmold", Lippe for Future, Fridays for future, BUND
Kreisgruppe Lippe,
BUND Ortsgruppe Detmold und Lippe im Wandel e.V. an den Bürgermeister Frank Hilker sowie den Rat der Stadt Detmold gewandt und fordern die Politik auf, bei allen Entscheidungen für Detmold den Bäumen oberste Priorität einzuräumen.

Den ganzen offenen Brief lesen Sie hier

Es gibt kein landesweites Problem mit Wölfen

Düsseldorf – Das Land NRW erarbeitet zurzeit eine Wolfsverordnung für NRW. Nach dem Vorbild der niedersächsischen Wolfsverordnung, sollen problematische Wölfe zukünftig leichter entnommen, sprich getötet werden können. Die Naturschutzverbände lehnen das ab.weiter

Ausbau der ICE-Trasse

 Seit einem Jahr ist die Planung einer ICE-Schnellstrecke Hannover-Bielefeld auf dem Tisch. Die Deutsche Bahn hat seitdem zu einer Vielzahl von „Dialogveranstaltungen“ eingeladen. Die daran beteiligten Natur- und Umweltschutzverbände aus NRW und Niedersachsen ziehen jetzt in einer gemeinsamen Erklärung ein ernüchterndes Fazit Die ganze Pressemitteilung lesen Sie hier

 

 

 


Intakte Landschaft vor Straßenneubau

Die ersten Pläne zum Ausbau der Bundesstraße B 239n stammen aus dem Jahr 1967. Seit diesem Zeitpunkt ist viel Wasser die Werre hinabgeflossen, die Gesellschaft hat sich verändert. Passen die Ausbaupläne also noch in die Gegenwart? weiterlesen

Spendenprojekt

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Spendenprojekt des NABU Lippe zum Erwerb eines von drei Biotopflächen. Mehr Information hier!

Spendenaufruf Rolfscher Hof

Wir sammeln Spenden für den Erhalt unserer Umweltbildungsstätte!

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